Zum Inhalt

Erfahrungen mit sinnlosen AMS-Kursen? Dann her damit!

Wir haben in verschiedenen Branchen gearbeitet, haben unterschiedliche Berufe gelernt oder Ausbildungen absolviert. Wir interessieren uns für verschiedene Dinge. Doch wir haben einiges gemeinsam: Wir beziehen Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe. Und: Wir sind in einer verpflichtenden AMS-Kursmaßnahme gelandet.

Das Geschäft mit der Arbeitslosigkeit

Nach den fünf Wochen Kurs ist auch meinem immer idealistischen Sitznachbarn klar: Arbeitslosigkeit ist ein riesiges Geschäft. Und zwar für vor allem für jene Firmen, die derartige Kurse am billigsten – meist auf Kosten der Teilnehmer*innen, aber auch der Trainer*innen – anbieten. Denn die Kursinstitute mit dem niedrigsten Angebot bekommen den Zuschlag vom Arbeitsmarktservice (AMS). Doch nicht nur die Unternehmen der Erwachsenenbildungsbranche freuen sich, sondern auch die politischen Parteien. Denn Leute wie wir, die in einer AMS-Kursmaßnahme sind, fallen nicht in die offizielle Arbeitslosenstatistik. Wie praktisch. Jedenfalls heuer, in einem Wahljahr.

Warum dieser Blog?

Zu Beginn wollten wir unserem Ärger Luft verschaffen. Das ist uns gelungen. Doch das war nur der erste Schritt. Nun wollen wir euch dazu anregen eure Erfahrungen mit aufgezwungenen AMS-Kursen aufzuschreiben und sie uns zu schicken.

Hast du dich schon einmal gefragt…

Warum muss ich an dieser AMS-Maßnahme zur Aus- oder Weiterbildung teilnehmen? Wieso durfte ich nicht in einen sinnvolleren Kurs? Hat der/die Trainer/in die „Tips und Tricks für die Arbeitssuche“ als ersten Treffer im Internet gefunden? Hat er/sie überhaupt eine Ahnung, wovon er/sie redet? Wieso werde ich in diesem Kurs behandelt als hätte ich von nichts eine Ahnung? Ich bin doch erwachsen, was tue ich hier eigentlich?

Wenn du dir zumindest eine dieser Fragen schon einmal gestellt hast, dann schick uns deine Erfahrungen an ams@prekaer.at oder über unser Beitragsformular. Du kannst dabei anonym bleiben, denn auf diesem Blog werden die Namen der Autor*innen nicht veröffentlicht.

 

Published inAllgemein

56 Comments

  1. Trainerin Trainerin

    Hallo,
    ich bin eine Trainerin in solchen „sinnlosen“ AMS Kursen. Vorab, beim AMS unterschreibt man einen Vertrag. Dieser Vertrag besagt das ich arbeitsfähig und arbeitswillig bin. Und was ich selbst aus einem vermeintlich „sinnlosen“ AMS Kurs mache, das bleibt bitte immer noch jedem Menschen selbst überlassen. Es gibt immer ein oder sogar mehrere Angebote. Und es ist auch eine Frage der Durchsetzungsfähigkeit, des Durchhaltevermögens und des eigenen Willen was ich erreichen kann oder will. Unser Sozialsystem – Gott sein Dank gibt es das- bietet mehrere Möglichkeiten. Das soll nicht bedeuten das ich NICHT Systemkritisch wäre….trotzdem bin ich sehr dankbar das wir in solch einem System leben dürfen. Und manche Menschen jammern auf sehr sehr hohem Niveau. Fakt ist wenn ich Ruhe haben will vom AMS melde ich mich ab. Und wende mich an andere Stelle. Oder was noch besser wäre ich suche mir eine Arbeit und wenn ich schon länger Arbeitslos bin dann lasse ich mich von engagierten Trainerinnen in solchen AMS Kursen unterstützen. Die haben Ahnung. ICH habe Ahnung …vor allem durch meine eigene Arbeitslosigkeit …ich weiß wie es ist, wie man sich fühlt wenn man sich bemüht und Bewerbungen schickt und immer wieder Absagen oder gar keine Antwort bekommt. Fakt ist jedoch auch : DAS ist das Leben !!! Unser aller gemeinsame Zeit zu leben JETZT. So ist es und jammern hat bekanntlicher Weise noch niemanden weiter gebracht. WIR Trainerinnen machen auch NUR unseren JOB. Und der wird umso schwerer umso mehr verzweifelte Menschen bei uns 5 Wochen lang generell ohne es zu hinterfragen DAGEGEN sind. WAS sollen wir tun ???? Sagt es uns und wir werden uns dementsprechend ins Zeug legen WIR wollen helfen JA so ist das !!! DARUM haben wir eine teure Ausbildung oft nebenberuflich am Wochenende gemacht um für Menschen DA zu sein die in „sinnlose“ AMS Kurse gesteckt werden NEIIIINNNN natürlich NICHT um etwas zu lernen oder sich unterstützen zu lassen und vielleicht etwas positiver zu werden. NEEEIIIIIN da geht’s ja nur darum das die Statistik verschönert wird. Natürlich ist das mit ein Grund NA UND !!!! Der Grund ist doch egal. Es geht um das JETZT was mache ICH mit meinem Leben ….WIR Trainerinnen haben unsere Ausbildung auch nicht vom AMS- bzw. dem/ der SteuerzahlerIn bezahlt bekommen. ICH persönlich habe hart und lange für meine Ausbildung gearbeitet und hatte eine Zeitlang Jobs die mir nicht gefallen haben und musste zwischenzeitlich mein AMS Geld zurückzahlen da eine Firma mich falsch angemeldet hatte….Auch ich habe Fehler gemacht und das System hat Fehler an mir begangen. Auch ich habe Kurse besuchen müssen/ dürfen. Ich lerne vom Leben und von meinen Teilnehmerinnen .Und Gott sei Dank gibt es in meinen Gruppen Menschen die sich bei mir bedanken und sagen Danke für alles, ich habe viel gelernt. Dafür gehe ich Arbeiten jeden Tag und dafür engagiere ich mich als MENSCH für MENSCHEN !!!! Natürlich gibt es schwarze Schafe doch die gibt es überall in jedem Beruf und überall auf der Welt. BITTE lasst uns doch endlich aufhören zu jammern und lasst uns als MENSCHEN- KursteilnehmerInnen und TrainerInnen zusammen Arbeiten denn NUR so können wir etwas erreichen – ES WIRD ZEIT- Danke

    • Kein Trainer Kein Trainer

      arbeitsfähig und arbeitswillig

      Ja das unterschreibt man, wo steht in diesen Worten dass Kursbesuche oder sonstiger Unfug der beim AMS getrieben wird dies.

      1. Ich zahle Arbeitslosenversicherung
      2. Daher habe ich einen Anspruch, sollte ich die gesetzlichen Regelungen erfüllen
      3. Sollte es mir selbst überlassen sein, solange ich die vorhergehenden Regeln einhalte, meine Arbeitssuche selbst gestalten zu können.

      Einsteigerkurse für erfahrende Mitarbeiter sind ein Witz und ein Hohn und helfen nicht weiter – teure Kurse werden grundsätzlich abgelehnt….

      Den ersten Betreuertermin nach 3 Monaten zu haben (war bei mir der Fall), kann Existenzen zerstören, da bis dahin auch kein Geld fließt…erst nach 3 Monaten habe ich erfahren, dass ich wegen 3 lächerlicher Wochen doch kein Arbeitslosengeld erhalte – dachte ich mir gut, nutzt du das AMS als Stelleninseratsucher, nach zwei weiteren wochen bekam ich ganze 2! Stellenangebote (ich habe eine HAK-Matura, bin dafür mal für fast alle Bürojobs qualifiziert, Rechnungswesen, Buchhaltung, Bilanzen, Wertpapiere, Personalverrechnung wurscht was, Marketing, solange es ein Einstiegsjob ist, man ist damit qualifiziert….) eines davon wurde gleich wieder zurück genommen, weil SAP erforderlich war, auf die Frage warum ich denn keinen SAP-Kurs machen kann, bekam ich nicht wirklich eine Antwort.

      Man muss 2 Bewerbungen/Woche abschicken (min.) ich hatte bis zum ersten Termin genügend Bewerbungen für ein Jahr abgeschickt….den Job (in dem ich glücklich bin) habe ich mir selbst gesucht – wie es üblich in Österreich ist, über Kontakte erfahren, dass Stellen frei sind – raten sie, in der Buchhaltung, genau dafür ich qualifiziert war – warum hat das AMS diese Jobs nicht gefunden, wo doch tagtäglich deren Leute angeblich auf Suche sind….?

      PS: Ausgeschrieben bei AMS war er nicht (habe das Suchtool selbst bemüßigt)

      Und so geht es Österreichern ohne Migrationshintergrund, mit Matura….frage nicht wie es den ärmeren Teufeln geht.

      • AMSler AMSler

        Also nur weil sein Beratertermin erst nach 3 Monaten hat – die haben wohl auch viel Arbeit (höchste Arbeitslosigkeit aller Zeiten) – ist sicherlich nicht der Grund dafür, dass Sie erst dann erfahren haben, dass Sie kein Arbeitslosengeld erhalten. Die Anträge werden deutlich schneller bearbeitet und dann bekommt man einen Bescheid per Post nach Hause. Einfach mal die Post aufmachen. Sollte etwas nicht verständlich sein, kann man – mit ein wenig Geduld – über die Serviceline oder auch per Mail beim AMS nachfragen. Man bekommt dann immer eine Erklärung. Dass es an „lächerlichen“ drei Wochen liegt spielt dabei keine Rolle. Entweder hat man die gesetzlichen Vorgaben erfüllt oder nicht – auch wenn nur 1 Tag fehlen würde.

        Das AMS hat ca. 40% aller Jobs gemeldet bekommen. Manche Firmen wollen ihre offenen Stellen aber nicht oder nur teilweise dem AMS melden. Da nützt dann auch nachfragen seitens des AMS nichts und wird trotzdem regelmäßig gemacht.

        Und ja! Den weniger qualifizierten Menschen geht es bei der Arbeitssuche noch viel schlechter!

    • Tony Tony

      Das ist eine Lüge man wird zu sinnlosen AMS Kursen gezwungen !!!! Sonst zaht das ams nicht mehr !
      So ein Idiotenkurs kostet dann gleich 4000€ Überprüft mal wer der Kurse anbietet dann sieht man das es Freunde Verwandte von Spöler sind

    • Sissy Sissy

      Sehr geehrte „Trainierin“!

      Sie und ander sogenannte Trainer haben weder die PÄDAG absolviert, die Sie als Lehrerinn qualifizieren würde noch haben Sie oder ander Trainer Psychologie studiert und abgeschlossen, dass Sie als Psychologe qualifizieren würde noch haben Sie und andere Trainer eine sonstige Ausbildung die Sie qualifizieren würde z.b. mir als erwachsenen, mündigen 53 jährigen Menschen aber auch nur irgendetwas beizubringen und scho gar nicht dann wenn ich unter Androhung der leidigen Geldsperre dorthinein gezwungen werde. Sie können mir schon eines glauben, ich bin erwachsen und mündig genug, dass wenn ich in irgendeiner Weise Hilfe brauchen würde, mich schon selbst darum kümmern kann. Da brauch ich weder das AMS noch Sie dazu. Dass man sich nicht mit Badelatschen und kurzer Hose vorstellen geht, auch das weiss ich schon selber. Ich brauche weder Psychotests noch Intelligenztests dazu. Mein psychischer Zustand und mein Intelligenzquozient geht weder das AMS noch irgendeinen MöchtegerntrainerIn etwas an. Lebenslauf und Bewerbung schreiben kann ich schon auch noch allein, auch da bräuchte ich persönlich keine Hilfe dazu. Ich würde alle diese unnöten Kindergartenkurse abschaffen, denn es hat wohl keinen Sinn wenn die Menschen, die da hinzeingezwungen werden diesen über sich ergehen lassen und sonst passiert nichts weiter. Keiner möchte das, keiner braucht das. Man verschwendet sinnlose Zeit damit. Lasst diese leidigen Kindergartenkurse auf Freiwilligkeit basieren und Ihr werdet dort allein herumsitzen und könnt Euren Schwachsinn den Wänden erzählen, die reden nicht zurück und wehren sich auch nicht. Arbeitslose Menschen sind nicht Mündel des AMS und wollen nicht zu irgendeinem Kindergartenkurs gezwungen werden.

      • AMSler AMSler

        Wenn Sie das AMS nicht brauchen, steht es Ihnen frei sich jederzeit vom AMS abzumelden und diesen lästigen Service nicht mehr in Anspruch zu nehmen.

        • Tom Tom

          Lieber AMSler,

          Schön das Sie sich in diese Diskussion einbringen.
          Persönlich habe Ich mit dem AMS überwiegend nur positive Erfahrung.
          Ebenso war der zwei Monatskurs des AMS für mich eine persönliche Bereicherung.

          Die Kurse und Schulungen sind ja nur ein Teil des AMS-Service.

          Aus anderer Sicht:
          Wenn man bedenkt in groben Zahlen das auf
          400.000 Arbeitslose nur 30.000 offene Stellen kommen,
          und der Staat völlig überschuldet ist,
          dann ist die Antwort auf die Frage
          ob die Kurse sinnlos sind ein 100% JA.

          (zB.) Die propagierte Erfolgsquote der Schulungen von 50-70% ist nur eine Verschiebung von Arbeitslosen zu bekursten Arbeitslosen.
          Bringt also keine Verringerung der Arbeitslosenzahlen.
          In Wien wurden ja schon etliche Kurse eingestellt.

          Die Schulungen und Förderungen sind aus Sicht von Kosten / Nutzen
          also im Bezug auf effektive Senkung der Arbeitslosenzahlen nur Geldverschwendung.

        • Systemgegner Systemgegner

          Vom AMS kann man sich nicht abmelden!! Die „Arbeitslosenversicherung“ ist eine Zwangsabgabe ob ich will oder nicht! Und wenn ich zahlen muss schaffe ich auch an!

      • albert albert

        tjoooh . . . -das haben Sie aber schön gesagt. 😉

        „Es ist kein Zeichen von Gesundheit, an eine von Grund auf kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein.“ (Jiddu Krishnamurti)

      • Sanja Sanja

        Meine Hochachtung! Für diese wahren Worte leider Gottes wird nur diskutiert und nichts unternommen oder gar abgeschafft😢 wir brauchen Arbeit Plätze und keine Kinder Garten kurse

    • Inländer Inländer

      Eigentlich hasse ich ja Menschen wie dich weil ihr keinen Charakter habt. Es ist ganz egal was Stalin, Hitler und Co. für Gründe gehabt haben. Sie bleiben miese Menschen

      Aber wenn ich deinen Bericht so lese, fällt mir auf das ihr vielleicht einfach nur dumm seit und gar nix dafür könnt. Natürlich sucht sich das AMS ja Opfer wie dich. Mit ein bisschen IQ wäre der Job nicht machbar..

      Sorry !

    • albert albert

      …“ICH habe Ahnung …vor allem durch meine eigene Arbeitslosigkeit …ich weiß wie es ist, wie man sich fühlt wenn man sich bemüht und Bewerbungen schickt und immer wieder Absagen oder gar keine Antwort bekommt. Fakt ist jedoch auch : DAS ist das Leben !!! Unser aller gemeinsame Zeit zu leben JETZT.“

      sorry,aber was hat das jetzt konkret mit LEBEN zu tun?

      das hört sich irgendwie an,als wäre arbeitslos zu sein eine schlimme krankheit-oder sowas! „hmmmm“ ?

      „es ist kein zeichen von gesundheit, an eine von grund auf kranke gesellschaft gut angepasst zu sein.“ (jiddu krishnamurti)

      glückliche sklaven heißt die devise!
      und natürlich bemerken sie es auch nicht,wie es eigentlich um einen steht!
      ….denn sie sind anerkennungsjunky´s !!!
      ….statussymbolen hinterherzulaufen,welche natürlich viel geld kosten . . . -um damit anderen zu gefallen! ???

      aber was würde man auch schon mit zuviel freizeit anfangen können . . . -also auch mal mit SICH SELBST ?
      …damit kommt natürlich auch nicht jeder klar.

      alles gute noch ;))

      • Tom Tom

        Die liebe TrainerIn verteidigt das ganze nur weil sie sonst selber arbeitslos wäre, also nicht böse werden, die will nur ihren entbehrlichen Job sichern.

    • Fantomas Fantomas

      also falls sie dort trainerin sind und diese vorwürfe entkräften wollen dürfen sie niemals so einen text verfassen! ihre formulierungen, der wechsel zwischen capslock und kleinbuchstaben, die persönliche angerührtheit, das schriftbild, die wortwahl, der inhalt ihres textes, – all das erwarte ich in diesem zusammenhang bei einer so ernsten angelegenheit im schlimmsten fall von einem teenager! wenn man sich ihren text durchliest und danach diverse erfahrungsberichte hier und auf anderen seiten im netz, dann gruselt mir ehrlichgesagt, wenn jemand wie sie dort als trainerin arbeiten.

      ps: ein ja oder nein werden nicht mehr zu einem ja oder nein als sonst blos weil man einige vokale mehr als nötig in die wörter einfügt

      • Ti Yugu Ti Yugu

        Für alle vom AMS ich teile Ihnen hier meine Meinung über Sie schriftlich mit. … Regel Nummer uno im www Kritisiert niemals jemanden wegen seiner Herkunft und schon gar nicht im Bezug auf seinen Bildungsstand. Wenn doch, sei glücklich und danke Gott dafür, dass es solche Menschen gibt, denn dank ihnen hast du und deinesgleichen eine Arbeit. Bitte nicht vergessen zu erwähnen, die Heerscharen von Sozialarbeitern die dank der Arbeitslosen einen super lockeren Job haben. Wir haben uns die Mühe gemacht ein paar AMS Gebäude in Ländern zu besuchen, was für ein Wunder, Papa – Mama – Töchter und Söhne und sogar vom Chef der Chefs alle sind Sie beim AMS angestellt. Wer im Glashaus ist, sollte nicht mit Steinen werfen. Aber Sie könnten uns doch schreiben wie das bei Ihnen mit Prämien gehandelt wird. Was uns auch aufgefallen ist, dass Abteilungen im Jahr öfters einen neuen Abteilungsleiter bekommen und die Berufung zum Abteilungsleiter geht mit Lohnerhöhung einher. Meinerseits sei gesagt, dass ich noch jeden Mensa Tests bestanden habe, aber auf Grund meiner Krankheiten vom Ams behandelt werde als hätte ich kein Recht auf dieser Welt zu sein. Über 30 Jahre sind PC und ich ein Herz und eine Seele, dank ams bekomme ich nun einen PC Anfänger Kurs. Frage: soll ich die Kursleiter bis auf die Knochen blamieren? Nein, ich bin nicht aus dem Holz geschnitzt wie Ihr Ams’ler. Das AMS ist eine Goldgrube für Institute die eh jeder namentlich kennt, ein Traum von Arbeitsplatz für Leute wie Sie und ein Schlaraffenland für Sozialarbeiter. Aber bitte, das hier von mir geschriebene stellt nur meine persönliche Meinung dar.

    • Mag.Olga Susman Mag.Olga Susman

      hallo liebe trainerin,
      Sie wissen aber schon, dass es Sie (in dieser position) ohne die zu bespielenden arbeitlosen nicht gäbe. zweifelsohne können Sie für die situation nichts. aber es ist halt nicht jederfraus sache, immer wieder sinnlose kurse besuchen zu müssen. die einen noch von sinnvollen betätigungen, wie ehrenamtliche deutschhilfe o.ä. abhalten. es werden deshalb keine neuen stellen gezaubert. hingegen kann man IHRE stelle sehr wohl als gezaubert betrachten. Sie wissen hoffentlich schon, dass wir alle nur darsteller_innen in einem riesigen potemkinschen dorf sind. seien Sie mal lieber froh, dass es wenigstens für Sie bezahlte arbeit gibt. ich habe schon trainer_innen kennengelernt, die diese absurdität erkannt haben. (niemals wäre denen eingefallen, so einen text wie es der Ihrige ist, auf klient_innen abzulassen…. und höre ich da nicht ebenfalls das von Ihnen verpönte gejammere heraus? 😉 )
      diese trainer_innen waren wirklich eine bereicherung, auch wenn am ende wieder keine arbeitsstelle herausschaute. man konnte sich wenigstens mit ihnen intelligent unterhalten, ohne dass ein „tun wir so als ob das jetzt total wichtig ist, was wir für Sie tun“ gehabe an den tag gelegt werden musste.
      PS: habe übrigens aus erster hand gehört, dass auch schon trainer_innen die seite wechseln mussten und nun selbst von ihren ex-kolleg_innen bespielt werden. nur so zum nachdenken…

    • Joe Joe

      Schwachsinn,wach mal auf und nimm die rosarote Brille ab. Du lebst am anderen Ufer und meinst du kannst uns hier was erzählen,die Arbeitslosen werden ausgebeutet und die Steuerzahler sowieso.

      Ich habe um verschiedenste Kurse angesucht doch alles wurde abgeschmettert und mittlerweile war ich bereits in 5 Kursen die von AMS verordnet und bewilligt wurden,Fazit – noch immer arbeitslos, unzählige verhaltensstudien durchgemacht und Informationen Preisgegeben,100 mal den Lebenslauf umgeschrieben und genauso gebildet und qualifiziert wie zuvor,lediglich jahrelang keine Erfahrung die am Arbeitsmarkt förderlich wäre gesammelt,toll.

    • Bewegung Bewegung

      egal welche weiterführenden Maßnahmen ihr in euren Bericht als Trainer schreibt – das AMS ignoriert eure Arbeit völlig und auch die Bemühungen der Teilnehmer und in der Tat sind mindestens 80% eurer Arbeit Müll.

      Die letzte Aufgabe eines AMS-Kurses bei IBIS ACAM lautete: erarbeiten Sie eine Marketingstrategie für das Produkt „Hundespray der das Hundehäufchen verschwinden“ lässt.
      In meinem Zeugnis stand zb, dass man Geschäftsbriefe auf Englisch geschrieben hätte. Tatsächlich habe ich keinen einzigen Satz in Englisch geschrieben, dafür aber einen sinnlosen Toeic-Test absolviert.

      ALLE von der Regierung vorfinanzierten AMS-Kurse sind Müll!!! Echte Kurse finden nur bei Individualförderung statt.

  2. Wolfgang Ullram Wolfgang Ullram

    liebe trainerin.

    Wenn SIE als selbsternannte Trainerin keine Wege suchen und finden können,die Missstände zu melden und zu eskalieren, wieso erwarten Sie von Kursteilnehmern ähnliche Initiativen?

    Dass Sie frustriert sind, glaube ich und ist auch nachvollziehbar, aber da müssen SIE sich Supervision suchen und den Weg zum AMS, zb über Dienststellenleiter. Die schreiben sogar Arbeitslosen zurück.

    Dass ich aus Ihren Worten schließen muss, dass SIE innerlich gekündigt haben und daher eine massive Demotivation haben und -noch schlimmer- auf die Zwangsteilnehmer übertragen, geht gar nicht!
    Sie erwarten, dass ANDERE das für Sie erledigen, was Sie anscheinend selber nicht wollen oder können. Sie müßten gecoacht werden. Und als Trainer sollte man das draufhaben. Haben Sie offensichtlich nicht, Sie sollten mal einen Karriereplan erstellen. Aber demotivieren Sie keinen einzigen Kursteilnehmer mehr!!!!

    (mein background ist Call center management, habe selber Management, Projektmanagement Trainings erhalten, Schulungen für CRM selber erstellt und abgehalten. Für 800 Teilnehmer ….
    Ich denke, ich hab da mehr gemacht als Sie, jetzt nach einer lebensgefähgrlichen med, Fehlleistung mit 48 in die Frühpension bugsiert worden)

  3. IG Bildende Kunst IG Bildende Kunst

    Sinnlose AMS-Kurse beschäftigen Volksanwaltschaft

    Umstrittene AMS-Weiterbildungskurse haben nun die Volksanwaltschaft auf den Plan gerufen, die einem Bericht der „Kronen Zeitung“ zufolge ein amtliches Prüfverfahren eingeleitet hat.

    Angeführt werden in dem Bericht etwa ein Karriereplanungs-Kurs 53 Tage vor Pensionsantritt für einen 62-jährigen Wiener oder eine Schulung für einen Grazer ebenfalls kurz vor dem Ruhestand.

    „Dieser Unsinn gehört schleunigst abgestellt“, wird Volksanwalt Günther Kräuter in der Zeitung zitiert. Er kritisiert darin vor allem auch die Kosten für solche Kurse. Der Karriereplan-Lehrgang etwa koste 1.000 Euro pro Teilnehmer. Für Betroffene seien solche Kurse zudem „unzumutbar“.

    In wenigen Wochen soll es ein Ergebnis der Prüfung geben. Kräuter: „Wenn die detaillierten Auskünfte vorliegen, wird der Missstand sichtbar und kann endlich behoben werden.“ Das AMS hatte bereits „gewisse Probleme“ zugegeben.

    Sozialminister Hundstorfer (SPÖ) verteidigt in der Zeitung die Schulungen bei der Jobvermittlung. Mehr als 500.000 Menschen pro Jahr besuchten die AMS-Schulungen. „Dass es da auch zu Fehlern kommt, streite ich gar nicht ab. Doch das sind Einzelfälle“, sagte der Minister. „Wer ein halbes Jahr vor der Pension steht, wird ganz bestimmt nicht mehr geschult. Wir wollen ja wirklich kein Geld verschwenden.“ Jeder Beschwerdefall werde genauestens geprüft.

    Jener Grazer Fall etwa – ein 58-Jähriger wurde knapp vier Monate vor dem Ruhestand zum Fit-Training für einen neuen Job geschickt – sei bereits gelöst. Die Panne habe sich rasch geklärt, so der Minister.

    Quelle: http://www.salzburg.com/nachrichten/oesterreich/wirtschaft/sn/artikel/sinnlose-ams-kurse-beschaeftigen-volksanwaltschaft (APA, 10.1.2014)

  4. Eieiei, hier wird ja heftig diskuttiert…! Ich hätte selbst mal einen solchen Kurs besuchen sollen. Voraussichtlicher Starttermin: Zwei Monate nach Ende meines Anspruchs. 😀

  5. Sissy Sissy

    „liebe“ Trainerin!

    1.) sollten diesen sinnlosen kurse sofort eingestellt werden. 2.) niemand sollte mehr unter androhnung der leidigen geldsperre dort hineingezwungen werden. 3.) man sollte diese kindergartenkurse, wenn überhaupt, dann nur auf freiwilligkeit basieren lassen aber dann werden Sie und andere sogenannte möchtegerntrainer dort allein herumsitzen und ihren schwachsinn den wänden erzählen können. 4.) selbst wenn ich arbeitslosengeld erhalte so hab ich mir das mit 53 jahren schon versdient. 5.) ich selbst zähle mich zu den „mündigen“ menschen, die wissen was für sie gut ist und ich möchte so einen kindergartenkurs einfach verweigern können. 6.) ein bekannter von mir wurde grade wieder in sowas hineingezwungen, dort werden psychotests und intelligenztest gemacht, ich für meine person würde sowas kategorisch verweigern, denn ich kennen meinen psychischen zustand und meine intelligenz und weder das ams noch diese komischen möchtegerntrainer dort geht das etwas an. 7.) wenn mir dann dafür das geld gesperrt wird, dann nehme ich das gerne in kauf. Und zu guter Letzt noch eines: Wir alle sind mündige Menschen, wir brauchen keine Kindergartenkurse des AMS und schon gar keine erzwungenen.

  6. Helena Helena

    Ich bin auch so eine gekündigte, sinnlose Trainerin. Und es wundert mich wie hasserfüllt die Menschen hier sind und sich freuen, wenn eine Berufsgruppe ihren Job verliert. Natürlich schliesse ich mich der Meinung an, dass die Aktivierungskurse nicht für jeden/e geeignet ist. Niemand von ihnen hat diesen Beruf je ausgeübt aber alle wissen es besser. Bei diesen Aktivierungskursen geht es auch darum Menschen, die Jahre erwerbslos sind wieder in ein soziales Gefüge zu integrieren. In der Früh aufzustehen und sich schön langsam wieder eine Struktur anzugewöhnen. Braucht nicht jeder/e Erwerbsloser/e aber viele davon. Wem es nicht bekannt ist hat ein Trainer/in sehr wohl eine Ausbildung. Diese beinhaltet Gegenstände wie Didaktik, Methodik, Kommunikation, Diversitiy und vieles mehr und dauert je nachdem ca. 6 Monate und wird mit einer Prüfung abgeschlossen, die aus einem schriftlichen Teil, einer schriftlichen Arbeit und einer Lifesequenz besteht und ist nicht so einfach und berechtigt laut ISO/IEC 17024 zur Ausübung dieser Tätigkeit. Wer jemals erwerbslose Personen bei der Jobsuche unterstützt hat weiss wieviele Menschen es gibt, die tatsächlich nicht selber einen Lebenslauf oder ein Bewerbung schreiben können, sich am PC kaum bis nicht auskennen und Unterstützung benötigen. Sicher nicht alle aber sehr viele. Und es sind auch genug Menschen dabei deren Muttersprache Deutsch ist. Vielleicht denken die Menschen, die hier diesen Job dermassen abwerten darüber nach oder stellen sich selber hin und versuchen es mal. Mag sein, dass es auch in dieser Berufsgruppe ungeeignete Personen gibt die den Job ausüben wie in jeder Berufsgruppe. Was ich nicht verstehe ist dieser Hass! Sehr traurig!

    • Hr. Rossi Hr. Rossi

      Hallo!
      Interessante Ansichten sehe ich hier.
      Ich selbst war bis vor kurzem auch einer von diesen Trainern. Und ja, ich bin zwar offiziell ISO/IEC 17024 zertifizierter Trainer, aber die Ausbildung war ein Witz und das einem so ein Kursbesuch samt einer „qualifizierten“ Prüfung vor einer Kommission, bestehend aus der eigenen Trainerin und dem besten Kumpel, der bei der Zertifizierungsstelle hockt, qualifiziert, Dinge zu tun, für die andere studieren mussten, ist schon schräg, nur – macht den Verantwortlichen Vorwürfe, die dieses System betreiben, ich eben damals als braver AMS Bezieher ging in den Kurs, um das angebotene Kursbudget zu nützen und auch in der Hoffnung, damit was gescheites gelernt zu haben. Naja….bin offiziell Trainer, und das fremdernannt 😉
      es ist ein absurdes System, in dem wir hier in Österreich leben – und ich merke, eigentlich ist die Politik hilflos, einen sinnvollen Ansatz zu finden, um wertschätzend allen Persönlichkeitstrukturen die für Sie notwendige Unterstützung anzubieten. Da ich nun wieder AMS Bezieher bin, wird es für mich besonders spannend, wenn ich in einen Kurs geschickt werde, um meinen Leidenskollegen bei ihrer Arbeit zuzusehen.
      Alles Gute für unser aller Zukunft, eigentlich sitzen wir alle im selben Boot!

      • Helena Helena

        Lieber Herr Rossi! Mag sein, dass es so was immer wieder gibt. Sehr schade wenn gewisse Schulungsinstitute das Zertifikat verschenken und so allen Trainerinnen schaden. Ausserdem braucht man 1000 bis 2000 Einsatztage um diese Tätigkeit überhaupt ausüben zu dürfen. Wenn ich es richtig herauslese waren Sie nie als Trainer tätig werde im AMS – Kontext noch in einem anderen. Ich habe solche Geschichten von der Ausbildung und Prüfung auch schon gehört und denke doch, dass dies die Ausnahme ist. Nur weil man selbst so eine Erfahrung gemacht hat kann man nicht pauschal sagen, dass dies Usus ist. Das ist es definitiv nicht.

        • Hr. Rossi Hr. Rossi

          Hallo liebe alle!

          Spätes Update zu meinem Kommentar vom 20.Mai 2015:
          Also meine „Trainer – Ausbildungen“ habe ich beim AMS nahen Unternehmen bfi absolviert, keine große Sache und nein, ich war zum Zeitpunkt meines Postings 2015 bereits als Trainer tätig.

          Das mit den 1000 bis 2000 Einsatztagen als Bedingung wäre mir neu, dass ich erst dann als Trainer für AMS Kurse arbeiten dürfe, dies ist meines Wissens für sog. Senior-Trainer Stellen notwendig. Bei meineer Tätigkeit im IT und Wirschatsbereich war das nie notwendig.

          Die Institutlandschaft in Wien ist lt. meiner Erfahrung eine sehr unseriöse, das kann ich nach nun 2 Jahren in dieser Branche wirklich sagen. Präziser sogar: Die Sububternehmen, die den großen zuarbeiten müssen, sind das allerletzte.,
          Als Trainer in so einem Institut zu arbeiten ist keine große Kunst, man muß nicht einmal das Fachthema beherrschen, das lernt man halt dann mit den Teilnehmern beim Abhalten des ersten Kurses parallel. Etwaige Abschlußprüfungen inklusive.
          Mein Fazit aus der Sache: Finger weg vom Trainer-Job, man wird ausgenutzt von den Dienstgebern wo man nur kann, und die Teilnehmer werden verarscht und für dumm verkauft, denn die sog. wichtigen „Zertifikate“ sind nur ein Trick, um die Kurse zu rechtfertigen, wenn man glaubt wirtschaftliche Themen in 5 bis 6 Wochen so gut vermitteln zu können wie in es z.B. in der HAK das mindestens 1 bis 2 Jahre dauert, wofür braucht es dann überhaupt noch diese Schulen?
          Und ja, die mir bekannten Trainer sind alle nur auf dem 2. Bildungsweg solche gewordene, weder Pädagogen noch Sozialarbeiter, was man aber mindestens für so eine Tätigkeit bräuchte.

          Wenn man mal in das Ausbildungskarussell eingestiegen ist, dann ist es schwer wieder rauszukommen. Ich bin zertifiziert bis über beide Ohren, und dennoch nicht ein erwünschter Mitarbeiter, weil ich mich nicht für dumm verkaufen lasse und kritisch hinterfrage, was mir da als Job“angebot“ vorgesetzt wird. Denn nach oben gibt es meist immer noch eine „spezielle Ausbildung“, die mir noch fehlt für den nächsten „Traumjob“, wo man spätesten nach Ablauf der Come-back Unterstützung wieder vom Dienstgeber fallengelassen wird wie ein heißer Erdapfel.

          Falls ihr noch was genauer wissen wollt, ich stelle mich gerne euren Fragen.
          Lieben Gruß Euer Hr. Rossi

    • Elisabeth Elisabeth

      Dieses Argument wird immer wieder gebracht: „Bei diesen Aktivierungskursen geht es auch darum Menschen, die Jahre erwerbslos sind wieder in ein soziales Gefüge zu integrieren. In der Früh aufzustehen und sich schön langsam wieder eine Struktur anzugewöhnen.“

      Man glaubt es kaum, aber ich stehe von ganz alleine morgens auf, habe soziale Kontakte und beschäftige mich selbst sinnvoll den ganzen Tag. Als ob Langzeitarbeitslose nicht selbst eine Struktur in ihrem Alltag haben können…

  7. ehem. Kursteilnehmerin ehem. Kursteilnehmerin

    Es mag sein, dass für bestimmte Personen Ams Kurse möglicherweise Erfolg bringen.
    Ich wurde bereits 2 Monate nach meiner Hak- Matura in einen Kurs gesteckt. In der ersten Woche, dachte ich mir noch ok, dass ist ja ganz ok, aber als dann montags in der zweiten Woche, da neue Leute dazukamen, das ganze wieder von Anfang losging, verließ mich die Motivation sehr schnell.
    Mittlerweile habe ich eine abgeschlossene pädagogische Ausbildubpng und ein laufendes pädagogisches Studium. Ich glaube, dass die Qualität der Kurse vor allem vom/von der Trainer/in abhängt. Ich habe mich selbst als Trainerin vormerken lassen, obwohl ich mir nicht sicher bin, ob ich mir das zutraue, jedoch weiß ich eins, dass ein Kurs anders ablaufen muss, als ich ihn erlebt habe.

    Ab Woche zwei wurde abwechselnd der Aufbau einer Bewerbung, die sogenannten SMART Regeln und der Dresscode beim Bewerbungsgespraech besprochen. Um halb 10 gabs eine kurze Pause, danach gings zwei Stunden in den Computerraum. Selbst an guten Tagen konnte ich die zwei Stunden nicht mit Bewerbungschreiben ausfuellen. Es war sinnloses Zeit totschlagen. Am Freitag erhielten wir einmal eine Farbtypberatung, es war zum Totlachen.

    Zu der Meckerei auf hohem Niveau, welche AMS Kursteilnehmer an den Tag legen. Ganz ehrlich, wenn ich mich entscheiden muesste oder duerfte zwischen AMS Kurs von 8 bis 12 oder zu Hause meine Zeit sinnvoll nutzen und selbst einzuteilen, wann ich meine Bewerbungen schreiben, wuerde ich mich auch fuer zweitere Variante entscheiden.
    Die Tatsache, dass Menschen von vorneherein schubladisiert werden, aufgrund ihrer fehlenden Motivation in den Kurs zu gehen oder Arbeit zu suchen, macht eine erfolgreiche Teilnahme an diesen Kursen unmoeglich.
    Es gibt Menschen, die interessiert es einfach nicht, aber brauchen diese nicht mehr, als das Wissen, wie man eine Bewerbung schreibt… Umsonst ist nicht eine paedagogische Ausbildung Vorraussetzung fuer den Job als Trainer oder Trainerin.
    Es ist schade, dass man seinen Klienten oder wie man sie nennen mag, mit so einer Einstellung begegnet. Das kann ja nur schief gehen. Es gibt einen Grund warum Menschen das Interesse an der Arbeitswelt verlieren und in einer solchen Aussage, erfahren sie die gleiche Ablehnung, die ihnen die Freude an der Arbeit schon genommen hat.

    Diese Kurse koennen in einem komprimierten, durchstrukturierten und respektvollen, wertschaetzenden Setting sehr wohl hilfreich sein fuer einige Menschen. Jedoch sicher nicht fuer alle. Denn ich als Hak Absolventin wusste sehr wohl, wie ich meine Bewerbungen zu schreiben habe, brauchte keinen Deutsch als Fremdsprache Kurs, keinen ECDL Kurs oder Englisch fuer Anfaenger.

  8. ehem. Kursteilnehmer ehem. Kursteilnehmer

    Kurz zu meiner Kurserfahrung:

    Ich wurde bereits drei Monate, nach Abschluss meiner Matura in einen 6-wöchigen AMS-Kurs gesteckt. Wie oben bereits schon erwähnt, erfolgte dies weder freiwillig, noch gab es sonst eine Wahlmöglichkeit der Art des Kurses oder so. Ich wurde unter dem Argument, des Bezug würde sonst wegfallen, dazu gezwungen.
    In der ersten Woche machte das ganze einen relative normalen Eindruck auf mich (Aufbau der Bewerbung, Lebenslauf wurde besprochen, Dresscode Bewerbungsgespräche, etc.). Als dann aber in der zweiten Woche neue Kursteilnehmer dazu kamen, begann ein Kreislauf aus sich wiederholenden Vorstellrunden oder -spielchen, Theorien zum Schreiben einer Bewerbung und Bewerbungen schreiben).
    Meine Motivation war bereits nach den ersten zwei Wochen im Keller. Dazu kamen lächerliche Zusatzangebote, wie Farbtypberatung etc.
    Für mich selbst war kein Extrakurs dabei, der mir etwas gebracht hätte, weder Englisch für Anfänger noch ECDL hätte mir noch etwas gebracht.
    von 8 – halb 10 gabs Theorie, danach 15 min Pause und dann bis 12 Berwerbungsschreibmarathon im PC-Raum (selbst an guten Tagen, konnte ich die 2 Stunden nicht komplett mit Bewerbungen schreiben ausfüllen – Solitär wurde mein Lieblingsspiel in diesen sechs Wochen).

    MIttlerweile verfüge ich über eine pädagogische Ausbildung und ein laufendes pädagogisches Studium und habe mich selbst für einen Nebenjob als Trainerin vormerken lassen.
    Ich glaube die Kurse können nur etwas bewirken, wenn der/die Trainer/in motiviert ist und sich etwas einfallen lässt. Naja ich schaus mir einfach mal an.

    Zu der MECKEREI AUF HOHEM NIVEAU und VERZWEIFELTEN MENSCHEN, DIE DEN TRAINERN/INNEN DIE ARBEIT SCHWIERIGER MACHEN: Ganz ehrlich, wenn ich den von mir zu betreuenden Menschen mit einer derartigen Einstellung entgegen komme, kann es nur schwer werden. Es gibt Gründe warum Menschen keine Lust haben in den Arbeitsmarkt integriert zu werden, warum sie keine Motivation haben, die Hoffnung aufgegeben haben oder was auch immer… Es wird auch immer Menschen geben, welche sich nicht mehr – aus welchen Gründen auch immer – motivieren lassen und vielleicht nie wieder arbeiten gehen werden. Nur kommt man Menschen, die die Hoffnung und Eigenmotivation schon verloren haben, mit derartigen „Vorwürfen/Vorurteile“, erfahren sie ja nur wieder Ablehnung, die sie im Berufsleben und vlt. auch im Privaten immer wieder erfahren und welche ihnen die Motivation genommen hat. Wären die Menschen alle topmotiviert, bräuchte es weder diese Kurse (außer für die Statistik natürlich), noch Trainer/innen die sich um die Menschen kümmern. Warum denn bitte brauchen diese Trainer/innen eine pädagogische Ausbildung?

    Und ganz ehrlich, natürlich würde JEDER lieber zu Hause sein, als in so einem Kurs zu sitzen…… Bewerbungen schreiben kann ich zu Hause auch und nebenbei noch bisschen Musik hören, Wäsche machen oder so. JEDER würde sich gegen den Kurs entscheiden, wenn möglich.

    Ich glaube vor allem, dass

    – mehr Differenzierung bei der Auswahl der Kursteilnehmer stattfinden muss
    – Kurse geplant, durchorganisiert und zeitlich etwas komprimiert werden müssen
    – Kurse in einem wertschätzenderen Setting stattfinden müssen
    – Trainer/innen mit der fehlenden Motivation der Kursteilnehmer besser umgehen können bzw. selbst den Tag so planen, dass die fehlende Motivation schnell vergessen ist (das ist möglich – was würden ansonsten NMS-Lehrer/innen unter lauter Pubertierenden tun, wenn sie es nicht irgendwie schaffen würden, diese zu motivieren)

  9. Der Trainerin sei dank, dass Sie ihre durch und durch neoliberale Ideologie derart offen gelegt hat und sich selbst als SklavIn des Systems outet.

    Wenn bereits 500.000 Jobs fehlen und immer mehr micht Existenz sichernde Teilzeitstellen angeboten werden (bei Frauen ist die Teilzeitquote bereits bei rund 50%!), dann liegt es nach neoliberaler Herrschaftslogik doch nur an den Einzelnen, sich noch mehr anzustrengen im Kampf jedE gegen jedE.

    Dass uns einmal ein MENSCHENRECHT auf frei gewählte, volle, möglichst produktive Arbeit versprochen wurde – Österreich hat immerhin 5 derartige Menschenrechtskonventionen unterzeichnet und als Bundesgesetz veröffentlicht! – und die Regierung via ILO 122 die Verantwortung übernommen hat, selbst zu sorgen, dass für jedE, der/die eine Lohnarbeit sucht, eine solche vorhanden sein, scheint so gut wie niemand zu wissen.

    Wo bleiben da die Existenz bedorhenden Sanktionen für die Politik und die Wirtschaft, die uns ein wesentliches Menschenrecht vorenhalten?

    Was soll das für eine Demokratie sein, wo ein wachsender Teil der Bevölkerung entrechtet wird, indem permanent der Existenzentzug via auf reinen Verdacht verhängte Sanktionen angedroht wird, ohne dass mensch sich wirksam dagegen wehren kann und ohne dass jene, die zu Unrecht Sanktionen verhängen, jeamls zur Rechenschaft gezogen werden?

    Die TrainerInnen, die bei dieser strukturellen Gewalt klaglos mit tun und sich nicht auf die Seite der Unterdrückten stellen, sind natürlich als Feinde der Demokratie und Menschenrechte zu bezeichnen! Das gilt natürlich auch für die sozialpartnerschafltich korrumpierten Gewerkschaften, die dieses Unrecht mittragen, weil sie via der bfi / baf / BBRZ – Gruppe der größte Anbieter von AMS-Zwangsmaßnahmen sind.

    Übrigens: Wir sammeln auch Erfahrungsberichte und veröffentlichen diese (CMS kommt hoffentlcih bald) und können den von dieser sturkturellen Gewalt Betroffenen nur raten, sich gemeinsam zu wehren und den politischen Kampf zu führen. Sich nur alleine irgendwie durchwwursteln ist eine Einladung an die SchreibtischtäterInnen – ja, diese Argumentation von wegen, wir machen nur unseren Job, da erinnert schon sehr an Adolf Eichmann wie in Hannah Arendt`s Essay „Eichmann in Jerusalem“ beschrieben – die Schrauben enger und enger zu drehen!

    http://www.arbeitslosennetz.org/arbeitslosigkeit/ams-berichte/

    Darum: Erwerbsarbeitslose aller Länder vereinigt Euch!

    http://www.aktive-arbeitslose.at
    https://www.facebook.com/aktivearbeitslose

    • Sabine Windberger Sabine Windberger

      So ein blabla

  10. Helena Helena

    Liebe Aktive Arbeitslose!

    Teilweise gebe ich Ihnen recht. Nur ein Kommentar zu Ihren Beiträgen:

    Teilweise halbe Diplomarbeiten. Mir stellt sich die Frage wenn man die Zeit zur Jobsuche aufwenden würde, wäre eine Chance gegeben einen zu finden!

    Nicht respektlos gemeint!

    Schönen Abend

  11. Marina Marina

    Meine Erfahrung mit einem Kurs:

    Erster Tag. Eine zweite Frau und ich steigen in den Motivationskurs ein. Sieben andere Teilnehmer sind schon seit 4 Wochen dort. Der Trainer mit langen Haaren stellt sich vorne hin und beginnt uns über sein Leben von klein auf bis hin zum Erwachsenenalter zu erzählen. Schule, Ausbildung, Bundesheer (dort hat er entdeckt, dass er anders ist) und sein jetztiges Dasein. Er erklärt uns, dass wir unseren Gefühlen freien Lauf lassen müssen. Er steht vorne und fängt an, mit seinen Händen herumzufuchteln. Vom Bauch weg bis hinaus in die Welt sollen wir unsere Gefühle schicken. Wir sollen einen Stein nehmen und unsere Gefühle in den Stein schreien und um diesen dann in den See zu schmeißen. Meine Sitznachbarin gräbt ihre Fingernägel in meinen Oberschenkel und flüstert mir zu: was macht der da ? was soll das ? hilfe ! Tja, ich kann ihr nicht helfen, ich bin total schockiert und denke darüber nach laut aufzuschreien …

    Der nächste Tag. Eine neue Trainerin. Sie hat Obst und Gemüse mit. Sie kommt auf mich zu und verbindet mir die Augen. Gut. Sie hält mir Obst vor die Nase und siehe da, ich kann erraten, dass es sich dabei um eine Banane handelt … Rosemarie, meine Sitznachbarin bekommt einen Lachanfall.

    Der dritte Tag. Wir gehen Nordic Walking. Alle sind total frustriert und ich denke mir: scheiß drauf, ich renne los und hoffe, dass mich keiner sieht, der mich kennt. Schließlich bin ich arbeitslos und sollte ja eigentlich Bewerbungen schreiben …

    Der vierte Tag. Der Chef der Firma. Dick und Veganer. Stolz Veganer zu sein. Erzählt uns von seinen Zielen, die er sich im Laufe seines Lebens gesetzt hat. Man muss sich Ziele setzten. Er lässt uns auf ein Blatt Papier – Ziele setzten. Eine Frau im Kurs sagt, dass sie keine Ziele mehr hat, denn sie hat alles was sie je wollte (war nur im Kurs, weil sie über die Wintermonate stempeln gehen musste (Kellnerin)). Der Herr Chef bittet sie trotzdem nachzudenken, ob es nicht doch irgendein Ziel gibt. In der Pause geht der Chef zum Kaffee. Nimmt sich Zucker und MILCH !!!!!!! Hallo ??? Ich stehe daneben und klatsch ihm eine auf die Finger. Er starrt mich an und ich sage ihm: Sie sind doch vegan. Da darf man doch keine Milch trinken.

    Der fünfte Tag. Wir turnen auf einer Matte. Den ganzen Vormittag.

    Der sechste Tag. Wir rennen im Kreis rum und geben uns die Hand oder eben auch nicht. Eine halbe Stunde lang.

    Der siebente Tag. Wir werden zu Terminen eingeladen. Mein Termin um zehn wird um eine Stunde verschoben ohne dass mir jemand Bescheid gesagt hat. Ich warte. Danach werde ich aufgefordert den Raum zu betreten. Ich muss mich vor einen Spiegel stellen um den beiden Damen dann zu sagen was ich sehe … Ich sehe mich selbst reicht nicht. Ich fange an zu erklären was ich anhabe. Meine Figur. Meine Brille. Mein ganzes Aussehen. Leider reicht das nicht. Ich will aufgeben. Darf ich nicht. Ich rede weiter und erzähle ihnen von meinen Gefühlen … die ich gerade habe. Ich werde sauer. Danach ein Gespräch. Mein Baum den ich gemalt habe wird analysiert. Ich gehe nach Hause. Rosemarie die ich draußen treffe weigert sich dies mitzumachen und geht ebenfalls nach Hause.

    Der achte Tag. Vielleicht endlich Bewerbungstraining ??? Nein. Wir schreiben auf mehrere Blätter Papier wie man „Geld“ noch anders nennt in Österreich. Also .. Göd, Moneten etc. Danach kleben wir es auf eine Pinnwand und wir disskutieren darüber, warum es soviele Wörter dafür gibt.

    Der neunte Tag. Wir müssen verschiedene Getränke (Eistee, Cola, Apfelsaft, Wasser etc) analysieren, wieviel Zucker etc sich darin enthalten. Teamwork. Ich darf das Projekt vorstellen.

    Der zehnte Tag. Ich überlege ob ich mir Schnaps mitnehme … für den Kaffee natürlich. Wir werden gefragt, wie die Hinfahrt zum Kurs war. Was haben wir alles gesehen oder gehört. Wir müssen einzeln nach vorne und den anderen davon berichten.

    Der elfte Tag. Ich fahre nicht mehr hin, denn GsD habe ich kurzfristig einen Job bekommen. Leider nur für 2 Monate aber ich muss NICHT mehr in den Kurs.

    Rosemarie muss bis Ende bleiben. Wir sind heute noch in Kontakt. Sie hat zu studieren begonnen und ist bei ihrem Mann mitversichert.

    Meiner eins sucht immer noch einen Job. Dieses Jahr hätte ich den Kurs wiederholen müssen. Wenn ich den Kurs nochmal hätte machen müssen (jemand hat mir geholfen nicht mehr hinzumüssen), wäre ich vermutlich in die psychatrische Abteilung eingeliefert worden …

    • praktikantin praktikantin

      Liebe Marina, FM4 hat sich bei mir gemeldet wegen deines Beitrags. Sofern du Interesse an einem Gespräch mit der Redakteurin hast, bitte melde dich unter praktikantin@prekaer.at Danke!

  12. Gerda L. Gerda L.

    Hallo zusammen,
    so habe ich meine sechs Monate Arbeitslosigkeit erlebt:
    Da der Kindergarten in den mein zweiter Sohn gehen sollte, Kinder erst ab drei Jahren nimmt, war ich nach den 2 1/2 Jahren Karenzgeld arbeitslos gemeldet. Ich hatte eine Wiedereinstellungszusage meiner Firma und wollte dort 18 Stunden arbeiten.
    Ich dachte, da ich ja eh schon eine fixe Arbeit habe, muss das AMS bei mir nicht wirklich tätig werden. Weit gefehlt, wie sich noch zeigen sollte.
    „So was gilt bei uns nicht“, hieß es …. und ich musste natürlich in einen Kurs … der Statistik und des Kursgeschäftes wegen. Der war aber ganztags … obwohl ich von Anfang an klar gemacht hatte, dass ich nur halbtags kann. Damals war ich kurzzeitlich verzweifelt, weil ich nicht wusste, wohin mit meinen Kindern. Aber Gott sei Dank kriegt der dämliche Steuerzahler eh nicht nur den unnötigen Kurs, sondern auch einen Teil der ev. dazu benötigten Kinderbetreuungskosten aufgebrummt, also waren meine Kinder zwischenzeitlich bei einer Tagesmutter(…und Gott sei Dank konnte ich so kurzfristig eine finden).
    So vergingen 2 Monate. Dann meinte mein Betreuer, ich müsste Bewerbungsschreiben verschicken und mir bis zum nächsten Termin einen anderen Kurs suchen. Ich fand einen Online-Kurs im Internet …wäre auch praktischer gewesen, wegen der Kinder… aber das galt nicht, es musste ein Kurs in einem Institut sein. Also hat er mir einen ‚verordnet‘. Einen Einzelkurs .. also nur ich und ein Trainer. Das war natürlich toll, weil der Trainer mir bei den Kurszeiten entgegenkommen konnte und nicht so viel Kinderbetreuung notwendig war. Da der Inhalt des Kurses irrelevant war, waren es eher entspannte weitere zwei Monate. 😉
    Schon hatte ich ein paar Bewerbungsschreiben losgeschickt … aber nur halbherzig (ich hatte ja schon einen Job), das aber verärgerte meinen Betreuer und bei meinem nächsten Termin gab er mir Stellenangebote mit, bei denen ich mich vorzustellen habe, sonst sind meine Bezüge gesperrt. Eine war in Schwechat (90 Minuten Fahrzeit von meinem Wohnort) eine Ganztagesstelle als Betriebselektriker. Mit den Worten: „San de im AMS scho gonz deppat, wen schickn’s denn do daher?“, stempelte er meinen Zettel ab. Die Zweite war im 22. Bezirk, eine Stelle im Büro eines Elektrikers, 30 Stunden … ok war nicht ganztags, aber ich wollte ja nur 18 Stunden. Die Dritte war wieder ganztags im 23. bei einem Elektrofachmarkt…. und so weiter….
    Nur zur Info: Ich bin Softwareentwickler … also ideal waren die Stellen auch vom Inhalt her nicht.
    Und frecher weise habe ich das auch meinem Betreuer gesagt ……die vorhersehbare Reaktion meines überempfindlichen Betreuers:
    „Jetzt sind Sie von der Zumutbarkeit ausgeschlossen ….ich schick Sie jetzt zum Billa!!!“ (Komisch dass es immer der ‚Billa‘ ist ) …das hat er dann aber doch nicht getan, wäre ja wirklich ein bissi peinlich gewesen, er hat mich für einen weiteren Kurs eingetragen. Da ich eh nur mehr drei Wochen hatte, bis ich bei meiner alten Firma wiedereinstieg, bin ich leider bei Kursbeginn erkrankt. Daraufhin drohte mein Betreuer mir nochmal eindringlich mit Bezugssperre und ich wurde für den nächsten (in 4 Wochen) eingetragen, aber der war ja dann schon hinfällig.
    Also unterm Strich: Zwei unnötige Kurse, vier Monate unnötige Kinderbetreuung, viel Ärger …..
    und das Ärgste: hätte ich nicht von vornherein einen Job gehabt, wäre dass alles nicht nur sinnlos gewesen, sondern würde noch ewig so weiter gehen, weil nichts davon wirklich zielgerichtet war.

    Ich habe mit ‚echter‘ Arbeitslosigkeit nicht so viel Erfahrung … kann mir aber nicht vorstellen, dass sich jemand ernsthaft darauf verlässt, dass er übers AMS eine gute Stelle vermittelt bekommt. Ich sehe das eher als eine Art Beschäftigungstherapiestelle für Arbeitslose.
    Und mein Tipp an alle die wirklich eine Arbeit wollen: Selber suchen und hoffen, dass trotz ‚AMS-Therapie‘ die Zeit dazu bleibt. 😉 😉

    Liebe Grüße

  13. Arbeitslose Arbeitslose

    Hallo zusammen!

    Bin momentan seit November arbeitslos und hab schon etliche Bewerbungen
    geschrieben. War natürlich erfolglos.
    Daher hab ich mir die genaue Lage angesehen und gemerkt das es eine Marktlücke als Heimhelfer, Pfleger etc. gibt.
    Glücklicherweise wurde ich auf einer Schule genommen.
    Hab dann am naächsten Tag beim AMS bekannt gegeben das ich diese Ausbildung besuche und sie mir auch selbst zahle. Daraufhin hat mir meine Beraterin und der Abteilungsleiter gesagt sie streichen mir das Arbeitslosengeld.
    Dürfen die das? Warum unterstützen sie die Leute nicht die was weiterbringen möchten?

    Mfg

    • praktikantin praktikantin

      Liebe Arbeitslose,
      die „Aktiven Arbeitslosen“ http://www.aktive-arbeitslose.at/ stehen bei solchen Fragen zur Seite mit Rat&Tat. Sie haben auch viel Erfahrung damit, wenn das AMS aus sehr dubiosen Gründen oder auch relativ willkürlich die Versicherungsleistung streicht.
      Liebe Grüße, die Praktikantin

  14. alias alias

    Hallo, ich bin gerade in einem Zwangs ZIB Trainings Kurs. Was habe ich die letzten 4 Wochen gemacht?
    Absolut nichts! Mir gehen 4 Stunden am Tag ab die ich normalerweise zum Bewerbungsschreiben nutze.
    Was soll das? Wir haben heute eine Sitzbank angestrichen was soll das ich bin kein Maler und geh dort nicht hin um etwas anzustreichen, ich geh dort hin um Bewerbungen zu schreiben was ich jetzt in der 4 Woche noch immer nicht machen konnte.

  15. alias alias

    Hallo!

    Will auch eine Ausbildung machen, bin jetzt 22 Jahre Alt und bin der Meinung das ich so viele Ausbildungen wie möglich machen sollte, auf meine Anfrage bei meinem AMS Berater hat er mir gesagt wenn ich eine Ausbildung selbst mache also über das BFI oder WIFI und ich mir diese Ausbildung selbst zahle bekomme ich kein Arbeitslosengeld mehr aus dem Grund weil ich dann nicht mehr am Arbeitsmarkt verfügbar bin = ich kann keine Bewerbungen mehr schreiben wenn ich das mache und jetzt bin ich in einen „Zwangskurs“ wo ich jetzt 4 Wochen war und nichts gemacht habe 4 Stunden nichts keine Bewerbungen geschrieben keine Weiterbildung Garnichts! Ich habe nur von meinem „ZIB Trainer“ die „Tipps“ bekommen das ich bei einem Bewerbungsschreiben das ich mit der Post verschicke ein Kuvert beilegen kann mit 1,20 € und einen Zettel dazu „wenn Ihnen diese Bewerbung nicht gefallen hat kaufen Sie sich einen Kaffee“ also Bestechung! Und in ein Bewerbungsschreiben soll ich reinschreiben das ich Faul, Unpünktlich etc. bin. Was sind das für Trainer?

  16. Johann Johann

    Hallo ich bin der Johann.
    Ich bin 23 Jahre alt und besuche derzeit wieder leider einen AMS Kurs. Meine Person zu mir. Ich habe die Pflichtschule abgeschlossen, habe eine Lehre als Landschaftsgärtner begonnen und habe alles erledigt bis auf die LAP. Nach der Lehre blieb ich noch 3 Jahre bei der Firma bis ich dann gekündigt habe, da es nicht mehr gepasst hatte. Dann machte ich immer verschiedene Tätigkeiten und seit Sommer lezten Jahres bin ich leider arbeitslos.
    Ich hatte einen Termin bei meiner AMS Beraterin nach ungefähr 3 Monate. Sie meinte, wenn ich keine Arbeit finde, muss ich in einen Kurs gehen als Zwangsmaßnahme. Das ist doch eigentlich eine Frechheit, dachte ich und beschwerte mich darüber. Ich wurde für ca. 10 Wochen gesperrt. Nur weil ich meine Meinung sagte.
    Dann kurz vor Weihnachten bekam ich eine Kurseinladung für einen Bewerbungskurs ab Jänner für ca. 5 Wochen. OK,dachte ich mir vielleicht ist es ja sinnvoll ihn zu besuchen. Der Kurs war am ersten Tag ein Auswahlverfahren: Dann ging der Kindergartenkurs los: Wir waren eine Gruppe von ca. 15 Personen. Wir diskutierten anstatt Bewerbungen zu schreiben und machten sinnlose Besuche beim Biz, wo jeder schon eingeschlafen ist, weil es um Arbeitsuche ging. Wo man Stellen findet und die AMS Hompage wurde vorgestellt, was jeder schon kannte. Dann mussten mir noch einen Berufstest machen, was völlig sinnlos war. Und dann ging es weiter. Wir machten bloß wenig mit Bewerbungsschreiben. Was mich am meisten nervt ist, die Trainer wissen nicht, was sie wollen.
    Zum Beispiel sagte ich: Bitte können Sie mir helfen eine schöne Bewerbung zu schreiben. Die Trainerin sagte: Ja, das kann ich und half mir. Zwei Tage später wurde die Bewerbung wieder umgeändert. Ich glaube, die Bewerbung wurde noch 20 Mal umgeändert. Auch muss man für alles unterschreiben, was die Trainer machen. Da kommen sie immer mit so Listen und man wird genervt. Völlig sinlos.
    Der Höhepunkt kommt noch – und das ist alles wahr. Ich hatte ein Praktikum als Gärtner 2 Tage und bekam solche Rückenschmerzen, dass ich das Praktikum leider beenden musste. Am nächsten Tag ging ich zum Arzt und lies mich für ca 2 Wochen krankschreiben. Am Ende der zwei Wochen bekam ich eine Einladung vom AMS-Arzt, um festzuellen, welche Berufe meiner Gesundheit schaden können. Ich hatte um 7 Uhr 30 einen Termin. Ich ging nicht hin, da ich zu erst mit meinen Arzt reden wollte und ich Angst hatte, dass mich die für dumm abstempeln. Das schrieb ich auch meiner AMS Beraterin und sie sagte, wenn ich morgen nicht vorsprechen komme würde, würde mein Bezug eingestellt. Meine Meinung: totale Erpressung, oder? Ich rief in der Serviceline an und wollte meine Beraterin sprechen. Doch die war natürlich nicht erreichbar. Wahrscheinlich beim Kaffee trinken. Sie würde mich zurückrufen, hieß es.
    Zum Glück habe ich ab Dienstag wieder eine Arbeit. Meiner Beraterin werde ich meine Meinung noch sagen. Freunden von mir ist das auch passiert . Mittlerweile denke ich, wir sollten uns zusammen tun und dagegen demonstrieren.

  17. Vanessa Vanessa

    Hallo!

    Ich besuche seit 3 Tagen einen Zwangs ZIB Kurs der dauert noch 5 Wochen. Ich habe davor noch garnicht gearbeitet und frage mich ob ich vom Kurs Tagesgeld bekomme da ich kein Arbeitslosengeld bekommen kann. Meine Trainerin hat gemeint dass ich nur Fahrtkosten bekomme also täglich 2€ was hab ich denn davon? Ein gutes Zertifikat wow von der Schule hab ich auch schon 5 Zertifikate und das was im Kurs gezeigt und gemacht wird hab ich in der Schule schon auswendig gelernt. Ich habe vor den Kurs abzubrechen da ich so oder so kein Geld bekommen kann außer dass ich vom Sozialamt bisschen was bekomm so um die 240€-270€ ja dann + vom Kurs fast 50€ nach den 6 Wochen also (mit den Fahrtkosten) insgesamt etwas mehr als 300€ ich hätte aber mehr als 500€ erwartet da manche Leute die auch noch garnicht gearbeitet haben in anderen Kursen im Monat sogar 800€ bekommen. Frechheit! So ein Kurs wollte ich auch besuchen doch meine Beraterin hat gesagt das sei nichts für mich na warum denn?!

  18. mario mario

    völling sinnlos diese kurse vom ams… rein für die statistik… die kurse die man brauchen würde um einen job zu bekommen finanzieren sie eh nicht… ich komm mir nur verarscht vor wenn ich in so einem bfi kurs sitze denn ausser das es unötig zeit und geld in anspruch nimmt bringt der kurs nichts… hätte zum beispiel einen arbeitsplatz bekommen und sagte dem ams das ich wo anfangen kann mit einer einstellungszusage und die haben es beinhart abgelehnt… die stapler kurs hab ich mir eh selbst finanziert… alles andere ist zu teuer um es selbst zu finanzieren… Alles nur eine riesige Verarschung und wenn man was dagegen sagt dann ist man gleich abgestempelt!!!!!

    • Sani Sani

      (Sarkasmus) Egal ich hab es noch besser. Ich muss jetzt in ein bfi Kurs gehen und gehe aber nebenbei zur abendschule. So bin ich zu meiner Beraterin gegangen sagt sie ja ich muss dorthin sonst bekomme ich kein Geld. Dann habe ich gesagt ok und wie schaut es aus wegen einem anderen Kurs ja Nein das ist der egal. Natürlich muss ich musste ich mich aufregen weil wann soll ich lernen für die Schule und das ist nicht eine leichte Schule. Und von Bewerbungs Vorschlägen will ich nicht einmal anfangen zu reden weil die eh nur scheisse geben die dir genau 0 bringt. Aber ja echt Top Leistung von denen zun kotzen genügt es ja!!

  19. Miri Miri

    Netten Sonntagnachmittag
    Ich hatte auch schon mehrmals die Ehre an solch „sinnvollen“ Maßnahmen teilnehmen zu müssen und kann meinen Vorschreibern nur beipflichten. WAS FÜR EIN SCHMARREN. Bei meinem letzten Kurs den ich besuchte wurden wir von zwei Trainern betreut einem mit „Ausbildung“ und sein Co-Trainer in „Ausbildung“. Da dies nicht der erste Kurs war konnte ich quasi mitreden oder selbst vortragen, auf die Frage des Trainer meines „fundierten“ Wissens, schmunzelte ich in mich hinein und meinte Lebenserfahrung, Kompaktes Wissen …
    Jetzt kommt die Krönung: Der Trainer bat mich in der Pause zu sich und fragte mich ob ich nicht Interesse hätte an einem Trainerjob. Verwunderung war mir ins Gesicht geschrieben und sagte mir fehlt jegliche Ausbildung dafür. Dazu sagte er bescheiden: Machen Sie sich keine Sorgen die Ausbildung würde vom Ams finanziert und um auch die Stunden die ich im Einsatz sein müsste absolviert man als Co-Trainer gleich während der Ausbildung. Habe mich anschliesend auch mit dem Co-Trainer unterhalten und fragte ihm wie er darauf gekommen sei. Seine Antwort war ganz simpel. Er war wie ich ein Kursteilnehmer und es wurde ihm unterbreitet dies doch zu machen. Ich habe damals abgelehnt. Diese Geschichte nur zum Denkanstoss an die Kompetenz, die wahre Innovation und die Herkunft unserer Trainer. Eine aufgegabelte Exsitenz, in den Augen des Ams sinnvoll untergebracht um „noch sinnvolleres“ zu finanzieren. So zieht sich die Schlinge immer weiter zu. Das 6 Monate Ausbildung, ohne jegliche Vorbildung, in der Erwachsenenbildung ausreichen, lasse ich mal so im Raum stehen.
    In diesem Sinne auf zur Volksverblödung.
    (Möchte nicht wissen, wieviele der uns lehrenden Trainer auf diese Weise zu ihrer „Berufung“ gekommen sind)

    • Hupsi Hupsi

      Was ich nicht verstehe warum wirklich immer alles und jenes was angeboten wird schlecht gemacht wird. Mache auch gerade den ecdl Kurs. Und ja, man kommt sich wie im Kindergarten vor. Aber nicht wegen dem Inhalt und der Trainerin sondern wegen der Kursteilnehmer!!! Da weiss man warum diverse „Ideotenkurse“ angeboten werden!!!! Wenn man als erwachsener Mensch nicht weiss, was Pünktlichkeit, Respekt, Benehmen usw ist darf man sich nicht wundern wenn man es in der heutigen Arbeitswelt noch schwerer hat……

      • Zorro der Schreckliche Zorro der Schreckliche

        Danke für Deinen Beitrag! In der „Erwachsenenbildung im AMS-Kontext“ hat man es eben auf allen Ebenen mit Menschen zu tun, die eben verschieden sind, wie in jeder anderen Branche. Dass für viele Kursteilnehmer Kurse jeder Art sinnlos sind, wundert mich nicht und die sog. „Aktivierungskurse“ werden und wurden bereits drastisch reduziert. Ebenso wird zurecht gespart bei „Umschulung“ und „Weiterbildung“, weil man kann zwar alle umschulen, aber die Arbeitsplätze für diese „neuen“ Berufe werden dadurch nicht mehr.
        Nichtsdestotrotz haben schon sehr viele in so manch „sinnlosem Kurs“ wieder neuen Mut gefasst, neue Kontakte geknüpft, einen neuen Anfang gefunden. Das waren Kurse, an denen ich teilnehmen durfte oder Kurse, die ich als Trainer halten durfte.
        Im Prinzip ist der Beruf des „Trainers in der Erwachsenenildung“ ein Scheißdreck, wie hier sehr umständlich und ausführlich betont wird.
        Ich habe allerdings in ein paar Dreckskursen für ganz normale Menschen mehr positive Rückmeldungen bekommen und menschliches Aufblühen erlebt als in meiner ganzen Zeit als Universitätlehrer (die auch schön war).
        Das größte Musikgenie kann einem Affen nicht Geigespielen lernen und eine Ameise kann einem Löwen nicht zeigen, wie man ein Zebra fängt.
        Es kommt eben immer auf die beteiligten Menschen an, wie ein gemeinsames Unternehmen ausgeht, daran kommen wir zum Glück nicht vorbei!

  20. flauschbaby flauschbaby

    Bin eben nach der Kinderbetreuungszeit mit einen 4 monatigen AMS Kurs für wiedereinsteigerinnen fertig geworden welcher mir eigendlich ich’s gebracht hat. Nun morgen 10 Tage nach Kurs Ende soll ich bei einem Projekt für für Frauen teilnehmen welches sich mit gartenpflege und solchen Dingen beschäftigt. Habe nichts mit pflanzen am Hut war zuletzt in der Metall Produktion tätig. Muss aber dahin sonst kein Geld habe 3 Kinder und soll dort von 7:30-16:30 sein. Bin etwas verzweifelt.

  21. sinnloskurs sinnloskurs

    hallo meine Erfahrung mit dem AMS ist schrecklich.
    Ich bin leider schon länger Arbeitslos und kann aus eigener Erfahrung sagen das AMS – Kurse sinnlos und Nutzlos sind.
    Da wird man wirklich Gezwungen das man in einem Kurs geht und das mehrmals weil es sonnst nichts gibt und dann muss man noch Kreuzworträtsel ausfüllen sowie Mandalas ausmalen.
    Das mache ich vielleicht wenn ich Kinder habe oder in der Pension aber nicht als junger Mensch.
    Des weiteren muss man in diesen Kursen Bewerbungen Abschicken. und am Ende der Woche trägt die Trainerin das Ergebnis ein wieviele man Verschickt und geschrieben hat.
    Das lächerlichste war Allerdings das man seine Bewerbung und Lebenslauf bei jedem Trainer NEU schreiben musste nach Ihren Vorstellungen.

    Sorry aber ich brauche keinen Kurs vom AMS, Ich kann zuhause auch selbst Bewerbungen verfassen und gehe mich zu Betrieben und Unternehmen Vorstellen. Dazu benötige Ich kein AMS.
    Bevor ich in einem Kurs sitze und nichts mache, Arbeite ich lieber schwarz so bin ich wenigstens in der Arbeitswelt

    Bei einem anderem Kurs musste ich den Gang wischen was Ich Natürlich Verneint habe da ich nicht die Drecksarbeit der anderen mache sondern eine Arbeit unabhängig vom Ams bekommen möchte.
    Daraufhin wurde ich vom Kurs ausgeschlossen.

    Ich sags Euch das AMS lügt nach strich und Faden.

  22. mc gyver mc gyver

    Ich selbst hab schon mehrere ams kurse besucht und kann eure verzweiflung gut verstehen. Viele kursteilnehmer gehen schon am zweiten tag in den krankenstand um nicht 5 wochen dort rumsitzen zu müssen. Muss man jetzt angst haben das das ams geld gesperrt wird ? Nein. Laut einer ams beraterin: wenn die leute im krankenstand sind, kann das ams keine sperre verhängen. Ist wie bei einem normalen job auch…bist im krankenstand, bekommst du trotzdem das volle gehalt ausbezahlt. Also informiert euch vor einem kurs beim ams.

  23. Romana Romana

    Hallo zusammen,

    ich gebe auch meinen Senf dazu. Bin seit März arbeitslos, habe meine vorherige Stelle gekündigt, weil ich einen ziemlich langen Weg in die Arbeit hatte (100 km am Tag).
    Nun musste ich mich ja selbstverständlich arbeitslos melden. Anmeldung war ja noch okay, die Dame war sehr nett. Aber nur diese eine Dame, vom Rest will ich gar nicht reden.
    Der erste Termin mit meiner „Beraterin“ verlief noch einigermaßen. Sie wollte alles wissen, warum ich gekündigt hatte, warum dies und das. Das übliche Spiel halt. Ich wollte wissen ob ich eventuell eine Umschulung machen könnte, da es in meinen gelernten Beruf extrem wenige Stellen gibt (habe Buchhändlerin gelernt).
    Es kam gleich die Antwort „Nein“, da müsste ich über 50 sein oder einen selteren Beruf erlernt haben. Irgentwie kann ich das verstehen, aber zum Teil auch nicht.
    Dann wurde mir noch dies und das erklärt und so weiter und sofort.
    Paar Wochen später erfolgte dann der nächste Termin. Ob ich eh brav bewerbungen schreibe. Ja klar, ich will ja eine Arbeit finden. Das war es auch schon, diesmal wurde gesagt, nach 6 Monaten müsste mich dann in einen Kurs anmelden.
    Der nächste Termin, diesmal wurde ich nach diesen Besuch grantiger. Ich hatte ja im Winter des vergangenen Jahres einen Urlaub gebucht. (Geld hatte ich natürlich zusammen gespart, falls jetzt fragen auftauchen sollten). Ich fragte wie das sei, wenn ich eine Woche nicht da wäre. Ja warum fahren Sie den auf Urlaub hieß es? Ich sagte dann, ja weil ich denn schon gebucht habe?!?. Die Antwort haute mich total aus den Socken von meiner Beraterin:“Arbeitslose haben kein Recht auf Urlaub zu fahren. Auch wenn dieser gebucht wurde“. Ääähm okay, ich war sprachlos. Für die 8 Tage wo ich im Ausland sein würde, würde mir das Geld gestrichen. Sobald ich wieder im Land bin, MUSS ich persönlicham nächsten Werktag vorbei kommen und mich wieder „anmelden“. Alles klar soweit. Dann fragte ich ob ich für den Aufenthalt im Ausland versichert sei. Sie wusste das nicht, ich soll zur GKK fahren, die wüssten das bestimmt. Okay dann auf zur GKK, ist ja egal. Als ich dort war und diese Frage stellte schaute mich die Dame an und sagte:“Ja sicher, Sie sind 6 Wochen nachversichert. Hat man Ihnen dies beim AMS nicht gesagt?“. Nöö, die hat mich zu euch hergeschickt. „Komisch normal wissen die das eh“ hat die Dame freundlich gesagt. Soweit so gut, hab ich mich bedankt und bin in den Urlaub gefahren. (Dem AMS ist es wohl egal, das ich von dem anderen Ende der Stadt zum nächsten gurken kann, der Benzin kostet ja nichts).
    Als ich wieder im Lande war( Freitag Nachmittag nach langer Fahrtzeit und Stau) ging ich am Montag wieder hin. Ein Herr meldete mich wieder an und fragte wann ich nach hause gekommen sei. Ich sagte ganz keck:“Am Freitag Nachmittag, aber da wart ihr nicht mehr da und am Samstag seit ihr sowieso nicht da. Wäre gern früher gekommen, aber der Stau ließ es nicht zu“. Er sagte, er müsse das abklären, aber ich kann mir sicher sein, das ich das Geld erst vom Montag weg bekomme. Und dies in einen ziemlich unfreundlichen Ton. Glaube der hatte einen miesen Tag.
    (Hab glücklicherweise das Geld vom Freitag weg bekommen)
    Der letzte Termin, denn ich gestern hatte war die Frechheit ende nie. Meine Beraterin ist auf Urlaub. Diesmal hatte ich einen Herrn als Vertretung. Der erste Eindruck sagte mir, dem interessiert es gar nicht. Und ich hatte recht mit meiner Vermutung.
    Er fragte mich dies und das (wie es zur arbeitslosigkeit kam, warum ich noch keine Arbeit habe…..). Während der einen Stunde wo ich bei dem Herrn drinnen war, schaute er kein einziges Mal in meine Augen beim Gespräch. Die klebten geradezu an seinem Bildschirm. Und er redetet ziemlich gelangweilt, als ob er schnell wieder auf Pause gehen würde.
    Dann sagte er zu mir, warum ich keine Stellen vom AMS zugeschickt bekommen habe. Ich sagte“ Ja weil es im Buchhändler Bereich nichts gibt und ich suche mir eh alles selber aus“. Er fragte was ich machen will (Büro) und suchte mir 3 Stellenangebote raus, wo ich mich bewerben sollte. (Eh das übliche, nach 8 Tagen muss man sich beworben haben und das dem AMS sagen.
    Alles klar, mache ich auch sagte ich. Dann hat er mich für einen ECDL Kurs angemeldet, da ich leider schon so lange arbeitslos bin. Da muss ich hingehen sonst bekäme ich eine Geldsperre und ins Ausland darf ich auch nicht. Dies sagte er zu mir, als ob ich nicht alle Tassen im Schrank hätte. Dann waren wir endlich fertig und ich fuhr nach Hause und schrieb brav meine Bewerbungen.
    Natürlich sende ich diese per E-AMS Konto Nachricht dem AMS zu, falls irgentwas nicht stimmen sollte oder so.
    2 Studen später klingelte mein Telefon, der AMS Berater war dran. Geschlagene 10 Minuten redete er ich soll meine Bewerbungen anders schreiben, was das sollte und ob ich je arbeiten gehen will. Ich sagte, ja Ihre Kollegin hat diese ausgebessert und ich habe dies so übernommen. (Es sei gesagt, das ich auch im Internet nach Formulierungen gesucht habe und diese eingefügt habe). Er hörte einfach nicht auf zu reden und am Schluss sagte er, ich sollte froh sein, das er das nicht meldetete, das er mich angerufen habe. Da war ich ganz baff und vergass meine Freundlichkeit und sage, „Warum, bekomme ich da kein Geld mehr, wenn Sie solche Anrufe tätigen oder wie?“ (Ich war wirklich auf 180 Grad nach diesem Telefonat, glaube das ging jeden so, wenn er als der letzte Idiot hingestellt würde.) Er sagte, nein nein warum den auch? Und ich dankte für den Anruf und legte auf. (So schlecht kann meine Bewerbung nicht gewesen sein, denn eine Firma hat mich schon angerufen und mich zu einen Bewerbungsgespräch eingeladen *lach*)
    Also langer Text von mir, aber das AMS stinkt mich so an. Ich bekomme keine hilfe, im Gegenteil man wird auch noch angemacht wenn man was nicht weiß. Zu dem sind die ja da oder nicht?
    Was ist eure Meinung dazu?

    Viele Grüße aus OÖ

  24. Peter Peter

    Hallo!

    Wie läuft so ein erster Tag in einem Training eigentlich ab?
    Womit beginnt der Trainer? Gibts da so eine art Vorstellungsrunde?
    Wird einem erklärt was das Ziel des Trainings ist?

    Worum gehts den restlichen Tag und was tut man dabei?

    Interessiert mich sehr Eure Erfahrungen zu hören!

    Hat auch jemand gute Erfahrungen mit Trainern gemacht und wenn ja welche?

    Liebe Grüße aus Wien

  25. Jennifer Jennifer

    Ich bin alleinerziehend von einem 4 jährigen Kind.
    Bin nach der trennen notbedingt in ein Zimmer mit meinem Kind gezogen.
    Musste mich beim AMS melden da wir sonst kein geld hatten.
    Hab mein Kind im Kindergarten gegeben und hier geht der Kindergarten nur Mo-Do 7:30 – 16:30 und Fr 7:30 – 14 Uhr .
    Auto besitze ich keines, bin also in einem abgeschnittenem Dorf im nirgendwo. (Burgenland)
    Mit März , April will ich hier wieder weg sein! (nach NÖ)
    Ich habe am AMS mitgeteilt wann der Kindergarten anfängt und aufhört, Uninteressant!
    Ich hab mitgeteilt das ich an die Bahn gebunden bin, Uninteressant!

    Habe jetzt einen Kurs zugebucht bekommen der 8:30 beginnt, Kind kann früherstens um 7:30 im Kindergarten sein, Bahn fährt um 7 oder 9Uhr.
    Völlig uninteressant! Ist das deren Ernst???

  26. Elisabeth Elisabeth

    Eine Freundin von mir hatte ihren Job verloren, hatte aber viele Monate davor einen Flug nach Amerika gebucht. Das AMS wollte ihr für diese Zeit auch das Geld sperren, doch sie fand heraus, dass dies nicht möglich sei, wenn der Urlaub noch während ihrer Beschäftigung gebucht wurde und nicht stornierbar sei. Sie hatte also ein paar Wochen Urlaub in Amerika und bekam weiterhin das AMS Geld. Geht also doch, aber auch nur, wenn man es einfordert.

  27. Ich_zahle_eure_Kurse_mit_meinen_Steuern!! Ich_zahle_eure_Kurse_mit_meinen_Steuern!!

    Euch geht es einfach zu Gut! Jeder muss sich selber bei der Nase nehmen und nicht erwarten, dass einem die tollste Arbeitsstelle am Silbertablett serviert wird. Ich habe vor vielen Jahren auch so einen Kurs gemacht und habe einen sehr gut bezahlten Job. Man muss immer klein anfangen und sich nach oben arbeiten, das ist normalerweise so. Wenn ich mir die Kommentare hier durchlese, dann kommt mir das kotzen! Mit der Einstellung: Alles ist sinnlos, kommt man nicht weit! Fragt euch doch mal, warum ihr keine entsprechende Arbeit findet! Das Arbeitsamt kann eine Arbeit vermitteln, aber grundsätzlich muss man auch arbeiten wollen! Ihr könnt froh sein, in Österreich zu leben, ansonsten würdet ihr für das Nichtstun kein Geld bekommen!!

  28. Jonas Jonas

    Bin seit 3 Jahren mit einigen Unterbrechungen, bedingt durch kurzfristige Jobs AMS Kunde. Nun habe ich erstmals einen wirklichen Erfolg zu verbuchen: Habe seit 2 Wochen eine schriftliche Einstellungszusage für einen Job in Deutschland mit weltweiten Einsätzen in der Tasche, also dementsprechend gute Bezahlung und mit etlichen weiteren Benefits. Gleich nach dem ich die Zusage erhalten habe, habe ich das AMS via e-ams informiert, dass ich meinen neuen Job mit Ende Jänner antreten kann. Zuvor muss ich allerdings noch eine zwei wöchige firmeninterne Schulung in Deutschland besuchen . Hab dann eine automatische Antwort bekommen, dass die Mail eingegangen ist und in ansehbarer Zeit bearbeitet wird. Hab mir gedacht, dass es sich damit erledigt hat. Da ich früher die Erfahrung gemacht habe, dass sie mich, als ich eine schriftliche Jobbestätigung vorlegte, in Ruhe ließen. Tja…in den letzten paar Wochen habe ich wieder etliche Vermittlungsvorschläge bekommen, nur hatte ich keine Zeit mir diese anzusehen, da ich in diesen 2 Wochen von Behörde zu Behörde gerannt bin um Besorgungen für meinen neuen Job zu erledigen. Zudem arbeite ich noch gfg mehrere Std in der Woche. Heute habe ich wieder mein Konto gecheckt und zu meinem Schreck vernehmen müssen, dass mir meine Bezüge gesperrt wurden. Nach einem Anruf beim AMS habe ich kurzfristig einen Termin bei meiner Betreuerin ergattern können und diese war natürlich extremst sauer, einerseits dass ich eine neue Arbeitsstelle in Kürze antreten werde, andererseits, dass ich mich nicht auf die letzten Inserate beworben habe. Überhaupt stieß mein neuer Job bei meiner Betreuerin auf Unverständnis. Sie meinte, dass das nichts für mich sei, obwohl ich aus einem artverwandten Beruf komme und dass die Stellen, die sie für mich gehabt hätte um einiges besser gewesen wären als mein Job den ich bald antreten werden würde. Nur waren da „Gruseljobs“ dabei, wo du dir denkst, das kanns nicht sein, mit dem Gehalt kommst du niemals aus. (zB Sicherheitsdienst, 25 Std/Woche 1100 brutto) und die Moral von der Gschicht? Ich hab mich dann gleich vom AMS abgemeldet, weil es mir nur noch auf die Nerven geht und ich auf weiteren Stress verzichten kann…

  29. Chaoslady Chaoslady

    Bisher habe ich 2 Kurse beim bfi besucht, die mir sehr geholfen haben und ich die Hilfe bekam, die ich gebraucht habe. Wenn man jedoch mit der Einstellung hingeht, das ist doch alles sinnlos, ist es auch sinnlos. Ein wenig Mitarbeit an seiner eigenen Situation kann sicher nicht schaden! Nun aber zu meinem sehr aktuellen Fall. Ich war Mitte Dez 2018 bei einem (verpflichtenden) Infotag für Produktionstechnik und bin wiedermal drauf gekommen, dass Technik nicht mein Bereich ist . Die nette Dame (von dem Verein der den Kurs veranstaltet), hat sich meinen Lebenslauf angesehen hat und feststellen müssen, ich komme aus dem kaufmännischen Bereich, darauf hat SIE mir doch das Angebot gemacht, ich könnte einen Kurs besuchen, der in die kaufmännische (also meine) Richtung geht und ich hätte mich dort weiterbilden können…. beim entsprechenden Aufnahmetest war ich eine der Besten und hatte mich schon gefreut das ich im kaufmännischenauf dem Neuesten Stand gebracht werde und um meine Berufschancen zu erhöhen… ABER DANN: Kam mein Berater und hatte was dagegen. Er buchte mich (ohne meines Wissens) in den Technikkurs…. Jetzt kommt aber der Witz an der Sache: Beim kaufmännischen Kurs muss man Berufserfahrung mitbringen, hab ich mehr als 10 Jahre. Bei dem Technikkurs muss man ebenfalls Berufserfahrung mitbringen, habe ich nicht. Also wo ist da die Logik ?? Und warum hat die Dame von dem Verein vorher kein Wort davon gesagt ?? Somit habe ich Bauchweh, wenn es am Montag losgeht und ich die Einzige bin, die sich 0 auskennt! Vorallem stelle ich mir die Frage, welches Unternehmen nimmt mich in einem Technikberuf, wenn ich nur einen 10-wöchigen Kurs besucht habe, wenn mir andere Menschen, die das gelernt haben, gegenüberstehen? Mein persönliches Fazit: AMS Kurse KÖNNEN hilfreich sein, besonders wenn es um Bewerbungsschreiben, Vorstellung etc geht, aber wenn dich das AMS in einen Kurs steckt, der inhaltlich gar nicht zu einem passt, wird es verdammt schwer, sich damit zu identifizieren….

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.