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Bin ich falschen Film? Stephanie V. in der sinnlosen Welt der AMS-Kurse

Zusammen mit zwölf anderen arbeitsuchenden Personen sitze ich in einem AMS-Kurs. Immer wieder befällt mich das Gefühl: wenn das die Öffentlichkeit wüsste... 

Wir, die dreizehn arbeitsuchenden Menschen sitzen von Montag bis Donnerstag von 8 bis 13 Uhr 30 vor dem Laptop. Genauer gesagt starren wir in das Kastl. 

Denn die Trainer machen, abgesehen von Lebenslauf korrigieren und Bewerbungen durchsehen, nichts. Das angekündigte Programm gibt es nicht.

Hin und wieder werden wir dazu angehalten ein Erwachsenen Rätsel zu lösen, in dem es um Mord und Totschlag geht. 

Und ja, das soll ein Kurs sein, in dem Arbeitssuchende dabei unterstützt werden sollen, einen Job zu finden. 

Aber der Kurs ist nicht nur total für die Fisch, sondern die Männer in der Runde lassen auch noch einen frauenfeindlichen Spruch nach dem anderen vom Stapel. Und die Trainer lassen das durchgehen.

Früher gehen, einfach wegbleiben, später kommen, grindige Redensart der Teilnehmer teilweise.... und das alles wird von den TrainerInnen toleriert. UNMÖGLICH!!!!

Ich überlege, ob ich damit an die Öffentlichkeit gehe, denn sowas geht einfach nicht. Früher wurde der Kurs von einem anderen Betreiber organisiert und dieser war wesentlich besser. Da gab es Regeln, ein Programm und man/frau wurde menschlich behandelt....
Published inAllgemein

4 Comments

  1. Survivor Survivor

    An Praktikantin, Kommentar vom 3.9.2019

    Ja, bitte gehen Sie damit an die Öffentlichkeit!

    Diese Kurse sind gegen das Menschenrecht auf Entscheidungsfreiheit.

    Es werden keine Fachkenntnisse vermittelt, sondern lediglich der Trainerjob gesichert.

    Eine Schikane und Verschwendung von Steuergeldern sondergleichen.

    Die unabhängige Plattform „addendum“ (eigene Website) ist am Besten zur Aufdeckung solcher prekären Verhältnisse.

    DANKE und ALLES GUTE!
    🌸🌿🌳🌸

  2. Gottfried Gottfried

    Habe heute feststellen müssen das man bei manchen Beratern und Beraterinnen des AMS als Bittsteller und nicht als Kunde behandelt wird.Begründete Einwände wegen eingeschränkter Arbeitsfähigkeit werden ohne Kommentar vom Tisch gewischt obwohl es aertztliche Befunde gibt die dem AMS bekannt sind. Frage der Betreuerin zB.ist das wirklich so? Kein Facharzt wird einem ein Attest ausstellen wenn es nicht für einem persönlich ist (Datenschutz). Auf Nachfrage kam die Antwort wenn sie das nicht belegen können gilt das bei uns gar nichts und das obwohl es vorher in der Betreungsvereinbarung festgehalten war. Fazit:Mir ist klar jeder macht seine Arbeit trotzdem sitzen Menschen vor einem und so sollte Man oder Frau sich auch verhalten.

  3. Ferdl Ferdl

    Bist leider nicht der einzige.Man behandelt uns wie Bettler die obwohl sie Beiträge bezahlt haben als Arbeitsunwillige hingestellt und abgestempelt werden.

  4. Postl Postl

    Bitte unbedingt an die Öffentlichkeit!!! ¡Sinnlose Kurse und Beschaeftigungsmassnamen sind wir Sogenannten schwer vermittelbaren leid.Das AMS ist für Menschen da die leider keine Beschäftigung haben und nicht dazu Menschen ins falsche Eck zu drängen zB. Arbeitsscheu unwillig usw.wobei nicht alle gleich sind.

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