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Bin ich falschen Film? Stephanie V. in der sinnlosen Welt der AMS-Kurse

Zusammen mit zwölf anderen arbeitsuchenden Personen sitze ich in einem AMS-Kurs. Immer wieder befällt mich das Gefühl: wenn das die Öffentlichkeit wüsste... 

Wir, die dreizehn arbeitsuchenden Menschen sitzen von Montag bis Donnerstag von 8 bis 13 Uhr 30 vor dem Laptop. Genauer gesagt starren wir in das Kastl. 

Denn die Trainer machen, abgesehen von Lebenslauf korrigieren und Bewerbungen durchsehen, nichts. Das angekündigte Programm gibt es nicht.

Hin und wieder werden wir dazu angehalten ein Erwachsenen Rätsel zu lösen, in dem es um Mord und Totschlag geht. 

Und ja, das soll ein Kurs sein, in dem Arbeitssuchende dabei unterstützt werden sollen, einen Job zu finden. 

Aber der Kurs ist nicht nur total für die Fisch, sondern die Männer in der Runde lassen auch noch einen frauenfeindlichen Spruch nach dem anderen vom Stapel. Und die Trainer lassen das durchgehen.

Früher gehen, einfach wegbleiben, später kommen, grindige Redensart der Teilnehmer teilweise.... und das alles wird von den TrainerInnen toleriert. UNMÖGLICH!!!!

Ich überlege, ob ich damit an die Öffentlichkeit gehe, denn sowas geht einfach nicht. Früher wurde der Kurs von einem anderen Betreiber organisiert und dieser war wesentlich besser. Da gab es Regeln, ein Programm und man/frau wurde menschlich behandelt....
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